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Posted on June 18th, 2017
Meine Bildergalerie finden Sie auf meiner englischen Website: www.MartinGuanFineArt.com. Die Übersetzungen der wesentlichen Texte dort finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Online-Kunst-Gallerie von Martin Guan
  • Der Bilderverkauf über SAATCHI ART startet in der zweiten Jahreshälfte 2018.
  • Die Bilder der Privatausstellung “In Search of Belief” finden Sie ebenfalls auf SAATCHI ART unter “Collections”.

1. Artist’s Statement

Kunst und Markt spiegeln die Rolle der Seele in der Gesellschaft: Dort ist die Seele selten würdevolles Subjekt, oft aber Objekt wirtschaftlichen Denkens. Dieses Denken ist eine Art Ersatzreligion: Wir machen unsere Würde als Selbstwert von der Leistung abhängig, die der allmächtige ‘Markt-Gott’ einfordert. Einige Ängste vor der zunehmenden Automatisierung sind berechtigt. Die Überzeugung, nichts sinnvoll ändern zu können, erschwert es uns, die Angstenergie für konstruktive Veränderung zu nutzen. Dadurch richtet sich diese Energie gegen uns und die Seele wird zusätzlich entwertet. Im Kontrast dazu sollte Kultur auf einen Minimalrespekt bestehen, der Allen bedingungslos zusteht. In meinen Bildern möchte ich den dargestellten Menschen einen unvergleichlichen Wert zuordnen mit:
  • Meinem Glauben an die Mystik der Seele. Diesem will ich mich durch Portraitgemälde nähern.
  • Meinem Glauben an den Sinn von Trost. Diesen möchte ich mit Figurenzeichnungen symbolisieren.
Ohne missionarische Ziele könnte für mich das Kreuz diesen Glauben repräsentieren. Analog zum Glauben entstehen meine Bilder im Kopf. Für die Gegenüberstellung von Subjekt und Objekt kombiniere ich die Bilder als Fotomontagen zusätzlich mit selbsterstellten 3D-Grafiken. Diese stehen für Rationalität, aber auch für Vernunft und Aufklärung. Ich wünschte mir, dieser Kontext von Seele als Subjekt machte beim Betrachten meiner Bilder etwas Sinn.(letzte Aktualisierung: 9. Mai 2018)

2. Bilder

2.1 Abstrakte Fotos*

Abstraktes Foto

Abstraktes Foto (Ausschnitt)

Die abstrakten Fotos mache ich von meinen Zeichnungen und Gemälden (Makro-Fotos und Ausschnitte).

2.2 Portraitgemälde*

Portraitgemälde

Portraitgemälde (Ausschnitt)

Die abstrakten Portraitgemälde entstehen aus dem Kopf, also ohne direkte Vorlage. (Acryl auf Papier 50cm x 70cm).

2.3 3D-Computer-Grafik*

3D-Grafik

3D-Grafik (Ausschnitt)

Jede meiner Computergrafiken enthält ein mehr oder weniger abstraktes 3D-Objekt.

2.4 Gemäldemontagen

Gemäldemontage

Gemäldemontage (Ausschnitt)

Jede Fotomontage besteht aus den ersten drei Ebenen:
  • Einer abstrakten Fotografie (so. 2.1)
  • Einem Portraitgemälde (so. 2.2)
  • Einer 3D-Grafik (so. 2.3)

2.5 Figurenzeichnungen*

Figurenzeichnung

Figurenzeichnung (Ausschnitt)

Meine Figurenzeichnungen stellen den menschlichen Körper in den verschiedensten Situationen dar. Ich zeichne prinzipiell aus dem Kopf. Zum Abschluß verwende ich schwarze Acrylfarbe. (Grafit auf Aquarellpapier, 14.8cm x 21cm)

2.6 Zeichnungsmontage

Zeichnungsmontage

Zeichnungsmontage (Ausschnitt)

Die weiter oben (§§ 2.1-2.5) beschriebenen Ebenen werden in der ‘Zeichnungsmontage’ zusammengeführt. Damit enthält diese digitale Komposition dann insbesondere auch ein Foto einer echten, ‘analogen’ Zeichnung, sowie eines echten Gemäldes. Eine Zeichnung wird nur einmal in einer Kunst-Collage verwendet. Gemälde hingegen finden sich manchmal in mehreren Kunst-Collagen wieder.Es sind sicher viele Bezeichnungen dafür möglich: Digital-Collage, Digitale Fotomontage, Mixed-Media-Zeichnungen, etc; Ich weiss nicht, welche am besten passen würde oder sogar eine Art offiziell richtige Bezeichnung wäre. Ich würde nur gerne das Adjektiv “digital” vermeiden, weil dann viele gar nicht mehr glauben könnten, dass ‘reale’ Zeichnungen und Gemälde dabei Verwendung finden. * Die abstrakten Fotos, die Portrait-Gemälde, die 3D-Grafiken und die Figurenzeichnungen möchte ich nicht in einer Galerie zeigen. Allerdings plane ich, sie in einem Archivordner zugänglich zu machen.

3. Martin Guan – Vita

Nach der Schule und dem Zivildienst in der Nähe von Tübingen zog ich nach Berlin, um dort Mathematik mit Nebenfach Philosophie zu studieren. Nach dem Diplom war ich viele Jahre lang als Designer und Entwickler tätig. Inzwischen arbeite ich als autodidaktischer Künstler in der Nähe von Frankfurt am Main.